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Kick-Off WALF-PACK

Am 16.02.2018 fand das Kick-Off Meeting des durch die BLE geförderten Projektes WALF-PACK an der Universität Abomey-Calavi in Benin statt. Eine Delegation der Arbeitsgruppe ColdChainManagement des ITW reiste dazu nach Cotonou, Benin, um mit den Partnern von der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Abomey-Calaví das Projekt offiziell zu starten.

Kick-Off WALF-PACK

Kick-Off Meeting WALF-PACK 16.02.2018 in Benin © Dr. Mênouwesso H. Hounhouigan

In Subsahara-Afrika ist Mangelernährung nach wie vor weit verbreitet. Deshalb werden auch in Benin große Anstrengungen unternommen, die Produktion und den Konsum von frischen Produkten zu fördern. Aufgrund fehlender Technologien, die zur Verlängerung der Haltbarkeit beitragen, verderben häufig große Mengen an Frischeprodukten bereits während der Verarbeitung oder des Transports. Ein wichtiger Ansatz, die Lebensmittelverluste unter anderem während des Transports und der Lagerung zu minimieren, ist auf das jeweilige Produkt maßgeschneiderte Verpackungslösungen zu entwickeln (Projekt-Flyer). Um dem Anspruch der Nachhaltigkeit gerecht zu werden, sollen die Verpackungen unter anderem basierend auf lokaler Biomasse zum Beispiel auf Basis von verschiedenen Pflanzenteilen entwickelt werden. Durch die Zugabe beziehungsweise die Kombination von ausgewählten antimikrobiellen Extrakten von regionalen Pflanzen aus Westafrika soll der Frischeverlust verzögert und die Lebensmittelsicherheit der Produkte erhöht werden. Das Konsortium besteht aus der Universität Bonn und der Universität Abomey-Calavi (Benin), dort leitet Prof. Dr. Joseph Hounhouigan das Projekt. Genau zum richtigen Zeitpunkt startet dieses Projekt, denn erst Ende letzten Jahres hat die Regierung in Benin Plastiktüten verboten, die nicht biologisch abbaubar sind. Durch die neue Gesetzgebung wird das Projekt in Benin mit Spannung und großen Erwartungen verfolgt. Es wird vor Ort durch ein Netzwerk von Farmern, Verarbeitungsunternehmen, öffentlichen Einrichtungen und zwei Verpackungsfirmen unterstützt. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert das Vorhaben aus dem Programm „Internationale Forschungskooperationen zur Welternährung“ in den nächsten drei Jahren mit rund 350.000 Euro.
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